Entfernung von Zysten

Nach vorangegangener klinischer und ggf. dreidimensionaler radiologischer Abklärung sowie genauer OP-Besprechung wird der geplante Eingriff schmerzfrei in Lokalanästhesie durchgeführt. Das entfernte Gewebe wird zur histologischen Untersuchung in ein Labor eingesandt.

Bei besonderer Größe und/oder radiologisch suspekter Zysten-bzw. -ausdehnung behalte ich mir die Überweisung in eine klinische Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie vor.

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Häufig gestellte Fragen zur Entfernung von Zysten

Muss jede Kieferzyste operiert werden?

Ja, Zysten bilden sich nicht von selbst zurück. Auch wenn sie keine akuten Schmerzen verursachen, können sie langfristig den Kieferknochen schädigen. Sollte im Falle besonders großer Zysten bzw. bei bestimmten Lokalisationen eine vorangehende Dekompressionstherapie vor der chirurgischen Entfernung sinnvoll sein, werden Sie darüber aufgeklärt und gegebenenfalls an eine Fachabteilung überwiesen.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Nein, die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung und ist schmerzfrei. 

Wie lange dauert die Heilung?

Die akute Wundheilung ist meist nach ein bis zwei Wochen abgeschlossen. Die Knochenregeneration kann je nach Defektgröße einige Monate dauern.

Wie erkenne ich selbst eine Zyste?

Oft gar nicht – deshalb sind regelmäßige Kontrollen und Röntgenaufnahmen bei Ihrer Zahnärztin/ihrem Zahnarzt wichtig. Erste Symptome wie Druckgefühl oder eine Schwellung sollten ernst genommen werden.