

Zahnimplantate sind heute eine der hochwertigsten Formen des Zahnersatzes. Doch nicht immer ist der Kieferknochen stabil oder hoch genug, um ein Implantat sicher und dauerhaft zu verankern. In solchen Fällen ist ein Knochenaufbau, medizinisch „Augmentation“ genannt, erforderlich – eine Maßnahme, die in der Praxis von DDr. Pamela Österreicher in Hollabrunn routinemäßig, sicher und präzise durchgeführt wird. Dank moderner chirurgischer Techniken lässt sich auch bei reduziertem Knochenangebot ein stabiles Fundament für Ihre neuen Zähne schaffen.
Nach einem Zahnverlust beginnt der Kieferknochen mit der Zeit, sich zurückzubilden – vor allem, wenn kein natürlicher Kaudruck mehr auf ihn einwirkt. Auch Erkrankungen wie Parodontitis oder chronisch entzündete Zahnwurzeln mit Zystenbildung können dazu führen, dass nicht mehr genügend Knochen für eine Implantation vorhanden ist.
Typische Gründe für einen notwendigen Knochenaufbau:
Ein Implantat braucht ausreichend Knochensubstanz, um stabil und langfristig belastbar zu sein. Die Notwendigkeit für einen Knochenaufbau wird im Rahmen der 3D-Diagnostik – insbesondere mithilfe der digitalen Volumentomographie (DVT) – exakt beurteilt.
Je nach Ausmaß und Lokalisation des Knochendefizits wählt DDr. Pamela Österreicher die passende Methode. Die Verfahren unterscheiden sich hinsichtlich Material, Technik und Zeitpunkt in Bezug zur Implantation:
Wenn ein Zahn entfernt wird, bleibt im Kiefer der sogenannte Extraktionsalveole (das „Zahnfach“) zurück. Wird dieser Hohlraum einfach sich selbst überlassen, baut der Körper in den folgenden Monaten oft Knochen ab. Das Zahnfleisch zieht sich zurück, das Knochenvolumen nimmt ab – dadurch wird ein späterer Zahnersatz, zum Beispiel ein Implantat, schwieriger.
Um das zu verhindern, wenden wir die Socket Preservation an: Das leere Zahnfach wird gezielt mit Knochenersatzmaterial, zum Teil vermischt mit Eigenknochen, aufgefüllt. So wird der Knochenabbau verlangsamt und das Gewebe bleibt stabiler.
In vielen Fällen genügt es, das Knochenersatzmaterial (meist aufbereitete und sterilisierte mineralische Knochenstruktur xenogenen Ursprungs) direkt in die Alveole einzubringen. Das ist dann möglich, wenn:
Hier dient das Knochenersatzmaterial als Platzhalter: Es stützt das Gewebe von innen und bildet eine Matrix, in die nach und nach eigene Knochenzellen eingelagert und dadurch sukzessive in Eigenknochen umgewandelt wird.
Eine Membran wirkt wie ein „Schutzdeckel“ über dem Knochenersatzmaterial. Dies ist wichtig:
Es gibt selbstauflösende Membranen, die im Laufe des Heilungsverlaufes vom Körper resorbiert werden und synthetische Membranen (zum Teil titanverstärkt), die nach einigen Wochen entfernt werden müssen.
Nach einen Wochen bis Monaten - je nach Größe des Knochenaufbaues - wird mittels 3D-Röntgen (DVT) der Behandlungserfolg kontrolliert und die Implantation geplant.
Insbesondere im seitlichen Oberkiefer kann die Kieferhöhle sehr nah an der Zahnreihe liegen. Hier wird bei einem Sinuslift der Kieferhöhlenboden vorsichtig angehoben und mit Knochenersatzmaterial +/- Eigenknochen aufgefüllt. Dadurch soll wieder genügend Höhe für ein Implantat entstehen.
2 Verfahren stehen für diesen Zweck zur Auswahl:
a) Externer Sinuslift ( auch: offener oder direkter Sinuslift)
Indikation:
Verfahren:
b) Interner Sinuslift (transalveolärer Sinuslift)
Indikation:
Verfahren:
Sollte in manchen Spezialfällen ein Knochenaufbau größeren Ausmaßes erforderlich sein, veranlassen wir nach entsprechender Aufklärung und bei Wunsch des Patienten eine Überweisung an eine spezialisierte klinische Abteilung eines Krankenhauses.
Nach einer ausführlichen Befunderhebung und Planung mittels 3D-Bildgebung wird die Art des erforderlichen Knochenaufbaus bestimmt und mit den Patienten besprochen.
Eine Socket preservation wird in derselben Sitzung gleich im Anschluss an die Zahnextraktion schmerzlos unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Sollte ein Sinuslift (extern oder intern) notwendig sein, findet dieser in der Regel erst einige Monate nach der Entfernung des destruierten Zahnes statt. Die OP wird ebenfalls unter lokaler Betäubung durchgeführt – ambulant, in ruhiger Praxisatmosphäre.
Während der Knochenaufbau im Zuge des externen Sinuslifts meist einige Monate einheilen muss, bevor die Implantate stabil inseriert werden können, findet der interne Sinuslift zeitgleich mit dem Setzen des Implantates statt.
Ein professionell durchgeführter Knochenaufbau bietet sehr gute Langzeiterfolge. Der neue Knochen wächst in den meisten Fällen gut ein und kann das Implantat sicher und stabil aufnehmen. Entscheidend für den Erfolg sind neben der chirurgischen Erfahrung auch die Nachsorge, der allgemeine Gesundheitszustand sowie die Lebensgewohnheiten des Patienten, einschließlich einer guten Mundhygiene.
DDr. Österreicher bringt nicht nur langjährige chirurgische Expertise mit, sondern auch ein feines Gespür für Ästhetik und prothetische Funktion – zwei Faktoren, die gerade bei Implantatversorgungen Hand in Hand gehen müssen.
Im Rahmen der Gemeinschaftsordination in Hollabrunn profitieren Sie zudem von einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Fächer Chirurgie, Prothetik und Kieferorthopädie – für komplexe Fälle ein echter Mehrwert.
Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten eines Knochenaufbaus oder einer Implantatversorgung erfahren möchten, sind Sie bei DDr. Pamela Österreicher in den besten Händen. Mit Erfahrung, Einfühlungsvermögen und chirurgischer Kompetenz schafft sie ideale Voraussetzungen für Ihren festen Biss und ein ästhetisches Lächeln.