

Viele Menschen verspüren im Laufe ihres Lebens Druck oder Schmerzen im hinteren Bereich des Kiefers – oft liegt die Ursache in den sogenannten Weisheitszähnen. Diese dritten Molaren, die meist zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr durchbrechen, verursachen nicht selten Probleme durch Platzmangel, Entzündungen oder Verlagerungen.
In der Praxis von DDr. Pamela Österreicher in Hollabrunn liegt der Fokus auf einer präzisen Diagnostik, ausführlichen Beratung und einer möglichst schonenden Entfernung der Weisheitszähne – in entspannter Atmosphäre und auf Wunsch auch mit Lachgasunterstützung.
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Weisheitszähne sind die letzten Zähne im Zahnbogen und hatten ursprünglich eine wichtige Rolle beim Zerkauen harter Nahrung. Heute hat sich der menschliche Kiefer durch die veränderte Ernährung und Lebensweise jedoch so verkleinert, dass für diese Zähne oft kein Platz mehr vorhanden ist.
In vielen Fällen bleiben Weisheitszähne deshalb ganz oder teilweise im Kieferknochen verborgen – sogenannte retinierte Weisheitszähne. Andere wiederum brechen schief durch oder drücken auf die benachbarten Backenzähne. Solche Konstellationen können zu chronischen Entzündungen, Karies an angrenzenden Zähnen, Zystenbildung oder sogar Zahnverschiebungen führen.
Ein weiteres Risiko liegt in der erschwerten Mundhygiene: Schräg oder nur teilweise durchgebrochene Weisheitszähne lassen sich schwer reinigen – hier entstehen leicht Entzündungen (Perikoronitis) mit Schwellung, Schmerzen und manchmal sogar Fieber.

Die Entscheidung zur Entfernung wird immer individuell und nach genauer Untersuchung getroffen. In der Ordination in Hollabrunn kommen dafür modernste bildgebende Verfahren wie digitale Volumentomographie (DVT) zum Einsatz, um die genaue Lage und Ausrichtung der Zähne sowie die Nähe zu empfindlichen Strukturen wie Nerven zu beurteilen.
Eine Entfernung ist meist dann sinnvoll, wenn:
Auch ohne akute Beschwerden kann eine vorbeugende Entfernung ratsam sein, insbesondere bei ungünstiger Lage, um spätere Komplikationen zu vermeiden.
Nach einer gründlichen Untersuchung und ausführlichen Aufklärung erfolgt die Planung des Eingriffs. Die Weisheitszahnentfernung wird in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung durchgeführt. Patienten mit Zahnarztangst oder besonders hoher Anspannung können auf Wunsch auch mit Lachgas behandelt werden, das eine entspannte, angstfreie Atmosphäre schafft.
Je nach Lage des Zahns kann dieser einfach gezogen oder – bei retinierten Weisheitszähnen – chirurgisch freigelegt und danach entfernt werden. Dabei kommen in der Praxis minimalinvasive, gewebeschonende Techniken zum Einsatz, die das umliegende Gewebe bestmöglich erhalten und die Heilungszeit verkürzen.
Während des gesamten Eingriffs steht das Wohlbefinden des Patienten im Mittelpunkt.
DDr. Österreicher achtet darauf, dass alle Schritte verständlich erklärt werden und keine unnötigen Belastungen entstehen. Die Behandlung verläuft dank moderner Methoden weitgehend schmerzfrei und komplikationsarm.
Nach dem Eingriff ist mit einer leichten Schwellung und eventuell Schmerzen zu rechnen, die sich jedoch gut mit Schmerzmitteln behandeln lassen. Eine gute Mundhygiene, gezielte Kühlung und Schonung helfen, die Heilung zu unterstützen. Bereits nach wenigen Tagen ist in der Regel eine spürbare Besserung zu erwarten.
Die Wunde heilt in mehreren Phasen, wobei die vollständige Ausheilung innerhalb von wenigen Wochen erfolgt. Regelmäßige Nachsorgetermine in der Ordination stellen sicher, dass keine Komplikationen auftreten und die Wundheilung optimal verläuft.
In der Ordination von DDr. Österreicher erwartet Sie nicht nur höchste fachliche Kompetenz im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, sondern auch eine empathische und persönliche Betreuung. Durch die Kombination aus moderner Technik, umfassender Erfahrung und einem ganzheitlichen Behandlungsansatz erleben viele Patientinnen und Patienten den Eingriff deutlich angenehmer, als ursprünglich erwartet.
Die Möglichkeit zur Lachgasbehandlung, die Verwendung von 3D-Diagnostik, das sanfte Vorgehen sowie die individuelle Nachbetreuung zeichnen die Praxis in Hollabrunn besonders aus. Auch interdisziplinäre Behandlungen, etwa in Kombination mit kieferorthopädischer Therapie, sind in der Gruppenordination problemlos möglich.